Spinnlein, Spinnlein an der WandCompagnie crabs & creatures

Theater, Marionnetten, Musik

Das Schaf, die Katze, das Schwein, der Fisch, die Ratte, die Fliege und der Vogel haben alle etwas vor. Gras fressen, im Schlamm baden, auf Bäume klettern oder andere wichtige Dinge. Auch die Spinne hat viel zu tun: sie spinnt ihr Netz. Das ist übrigens auch das, was sie am besten kann. Sie spinnt und träumt davon, sich bald eine kleine Fliege schmecken zu lassen. Nichts kann sie ablenken und von ihrem Vorhaben abbringen, nicht einmal der Besuch von einigen anderen Tieren. Obwohl diese ihr viele Fragen stellen wollen, bleibt die Spinne sehr konzentriert und mit großer Sorgfalt bei der Arbeit. In der Inszenierung von Ilka Schönbein vermischen zwei Puppenspielerinnen und eine Musikerin Märchenerzählung, akustische Untermalung und Musik. Das Marionettenspiel ist so genial, dass die Figuren vor unseren Augen lebendig erscheinen. Die Kreaturen bewegen sich in einem schlichten Bühnenbild, ganz in schwarz-weiß gehalten, das viel Platz für die eigene Fantasie lässt. Eine kleine Geschichte über Gelassenheit, das Sich-nicht-ablenken-lassen und das Dranbleiben und über den seidenen Faden der Geduld.

 


Regie Ilka Schönbein
Musik Tina Speidel
Figurenbau und -spiel Pauline Drünert
Text und Spiel Etta Streicher