KorbBlah Blah Blah Compagnie

Musikalisches Märchen

Nach dem Originaltext von Joël Jouanneau

Die ideenreiche Blah Blah Blah Compagnie hat die Herausforderung angenommen und ein maßgeschneidertes Stück für das Festival entworfen. Poetisches, zweisprachiges Märchen, fantastisches Abenteuer, mitreißendes Konzert mitten in einem Bühnenbild aus Papier und Schattenspielen: Korb ist all das zugleich.

Bühne frei für die Fantasie: Die Originalgeschichte stammt von Joël Jouanneau, einem Wortkünstler und wahren Jongleur der Reime. Der bekannte französische Autor entführt mit seiner einzigartigen Sprache kleine wie große Menschen in eine wunderbare Sagenwelt. Korb – seltsamer Name für einen Jungen – spricht Französisch. Das Mädchen Annj scheint von anderswo her zu kommen und spricht Deutsch. Korb und Annj kennen sich, aber das war früher. Als sie sich wiedersehen, zwingt Annj Korb, sich zu erinnern: Eine Wölfin kümmerte sich einst um ihn. Da war diese Nacht, in der die Menschen die Wölfin töteten. Man spricht von einer Insel fernab der Welt, in die Korb sich flüchtet und Annj trifft. Es gibt auch eine Riesenwelle, die beide erfasst. In der Welt nach der Welle herrscht die Unmenschlichkeit. Und dann kommt schließlich der Moment, in dem die Welt vergisst, was geschehen ist. Aber Annj will, dass Korb sich erinnert, denn es ist nun Zeit, den Moment des Jetzt neu zu erfinden und zu bauen: die schöne Welt „Beau Jourd’hui“.

In Korb wird der Text auf Deutsch und Französisch gesprochen, gesungen oder geslammt. Das zweisprachig konzipierte Stück wird sowohl ein deutschsprachiges als auch frankophones Publikum begeistern. Die mitreißenden Rhythmen der Gitarren, Schlaginstrumente, Synthesizer und Klangobjekte aller Art begleiten die Reise von Korb und Annj, dazu eröffnen Lichtspiele erstaunliche Welten – ein Augenschmaus. Zusammen mit den musikalischen Überraschungen wird so die geheimnisvolle, fantasiereiche, spannende Geschichte von Freund und Freundin zu einer Fabel über die moderne Welt.

Blah Blah Blah Cie

Die Blah Blah Blah Compagnie wurde 2010 von dem Musiker und Komponisten Gabriel Fabing gegründet und entwickelt musikalische Produktionen. Ob Klanginstallationen, Straßenperformances, Arbeiten zu Bildern, Tanz, Objekten und Theater, gemeinsamer Nenner aller Projekte ist der Wunsch, auf der Grundlage von Klangerfindungen etwas Gefühlvolles, Persönliches zu schaffen. Sie erforschen Klänge, schreiben Partituren des Alltags, verwandeln und orchestrieren Alltagsgeräusche, spielen mit den musikalischen Codes und Formen oder erfinden neue Strukturen.

www.blahblahblahcie.com


Text Joël Jouanneau
Dramaturgie, Regie Kathleen Fortin
Schlagzeug, Gegenstände Joël Lattanzio oder Michel Deltruc
Gitarre, Synthesizer Gabriel Fabing
Gitarren, Charango, Synthesizer Santiago Moreno
Schauspiel auf Deutsch Heidi Brouzeng
Schauspiel auf Französisch Arnault Mougenot
Kompositionen Blah Blah Blah Cie
Lichtgestaltung Joël Fabing
Szenografie, Bilder Tommy Laszlo
Kostümgestaltung Sophie Deck
Inspizienz Sophie Aptel
Bühnenbild Vincent Frossard
Accessoires Fred Parison
Deutsche Übersetzung Uli Menke
Produktionsleitung Claire Girod
Produktionsassistenz Aurélie Burgun

Koproduktion, Residenz, Vorabkauf
Scènes et territoires en Lorraine / Le Carreau, Scène nationale de Forbach et de l’Est Mosellan / L’Arsenal, Cité musicale de Metz / Bords 2 Scènes, Vitry-le-François
Koproduktion, Vorabkauf
Festival LOOSTIK / La Méridienne, Scène conventionnée de Lunéville / Espace Bernard-Marie-Koltès, Metz
Residenz, Vorabkauf
La Machinerie, Scène conventionnée
Vorabkauf
Comédie de Colmar, CDN Grand Est Alsace / Espace Culturel Thann-Cernay
Mit der Unterstützung von Région Grand Est (aide à la création) / DRAC Grand Est (aide à la production dramatique) / ADAMI / SPEDIDAM

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